BDD – Lastschriften ohne Widerspruch

BDD (Business Direct Debit) ist das Verfahren der Schweizer Banken zur Abwicklung von Lastschriften ohne Widerspruch. Es eignet sich für Unternehmen, die vorwiegend grössere Franken- oder Euro-Beträge im Firmenkundengeschäft einziehen.

In der Regel handelt es sich hier um Geschäfte, bei denen das Prinzip «Lieferung gegen Zahlung» im Vordergrund steht.

Grundlage zum Einzug von Lastschriften bilden eine Belastungsermächtigung des Zahlers und je ein Bankkonto beider Parteien, des Zahlers und des Zahlungsempfängers. Der Zahlungsempfänger reicht die Lastschrift elektronisch (beispielsweise via E-Banking) bei seinem Finanzinstitut oder bei SIX Interbank Clearing (via payCOMweb oder Filetransfer) ein.

Die eingeforderte Rechnung bleibt in der Debitorenbuchhaltung des Zahlungsempfängers offen, bis die Lastschrift bezahlt wird. Der Abgleich erfolgt automatisch beim Zahlungseingang durch die in der Lastschrift vorgegebene Referenznummer.


Referenznummer

Jede Transaktion muss eine eindeutige Referenznummer enthalten, um sicherzustellen, dass der Zahlungseingang dem richtigen offenen Posten in der Debitorenbuchhaltung zugeordnet werden kann. Der Aufbau der Datei und die Datenfelder der Transaktionen sind im im Anhang A 5 «LSV-Referenznummern» der BDD-Anleitung für Zahlungsempfänger beschrieben.